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Willkommen!:

 

Ich verstehe meine Homepage als mitwachsendes Kommunikationsmittel für den Kontakt durch das weltweite Gewebe zu FreundInnen, KollegInnen, Bekannten und Interessierten. Die Seite ist work-in-progress und wenn es mir auf diesem Weg gelingt, bestehende Kontakte zu halten und neue aufzubauen, fachlichen Austauch über Entfernungen hinweg zu pflegen, dann wären schon alle Ziele erreicht.

Auf der ersten Seite finden Sie die Themen, die mich akturell interessieren und wenn Sie meinen Blog als Einladung verstehen mitzutun, dann würde ich mich freuen ... und dann wird er auch lebendig sein.

 

Als kleine Hilfe für die Suchmaschinen nenne ich noch einmal zusammengefasst meine Themen:

Kindertagesbetreuung, Kindertagesstätte, Kita, Hort, Krippe, Kindergarten, Erzieher, Erzieherin, Kindheitspädagogik, Pädagogik, Ausbildung, Qualifizierung, Kinder- und Jugendhilfe, Kita-Recht, Kinder- und Jugendhilferecht

"Große Kinder" ...sind die in unserer Fokussierung auf die frühe Kindheit inzwischen fast Vergessenen ...

(siehe mehr dazu im Blog oder in den Links)

...ein anderes Thema:

 

Ich experimentiere seit einiger Zeit mit Vermittlungsformen, die das übliche Auseinanderklaffen von Form und Inhalt mildern. Der Vortrag über eigensinnige, individuelle Bildungsprozesse; der (fach-)hoch-schulische Unterricht über informelles Lernen oder das instruierende Einwirken auf die Lernobjekte zum Thema Konstruktivismus ... kennen wir alle und haben uns daran gewöhnt.

Der Versuch Form und Inhalt in Übereinstimmung zu bringen ist ja nun auch wirklich nicht so einfach :-(.

 

Ein aus meiner Sicht in dieser Hinsicht interessantes Format, das zugleich Form wie inhaltliche Botschaft ist: der Dialog.

Im besten Falle sind beide Dialogpartner am Ende klüger als zu Beginn; im besten Fall haben die Hörer/Seher erfahren, dass Erkenntnis sich im Abwägen und gegenseitig schärfen entwickeln kann und im besten Fall können alle sehen, dass es keine einfachen Antworten gibt.

 

Zwei solcher Dialoge zu aktuellen Qualifizierungsfragen finden sich auf den Seiten von AV1; mit denen wir versucht haben, die Diskussion um die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte anzuregen. Es ist der Dialog mit Berhard Eibeck über die Seiteneinsteiger und der mit Ludger Mehring zur Bedeutung der Ausbildungsorte Praxis und Fachschule für die Qualifizierung.

 

Kürzlich haben wir in Blossin in Brandenburg eine Fachtagung in Dialogform gestaltet. Ein interessantes Experiment finde ich, Wissenschaftler nicht nur Debatten austragen zu lassen, sondern untereinander und mit PraktikerInnen in einen Dialog einzutreten. Es war spannend und zeigt doch, wie wir alle noch an solchen Formen üben müssen: zuhören, sich beziehen auf einen anderen, ergänzen, abgrenzen, zustimmen, gemeinsam weiterdenken ... "sustained shared thinking" bei Erwachsenen ;-) Es gibt auch einen Film von der Tagung "Forscherdialoge".

 

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Dem Lamento über die schlimmen Folgen des Fachkräftemangels und den allfälligen Forderungen nach MEHR (immer dem Motto folgend "Viel hilft viel") habe ich versucht, ein paar Argumtente entgegen zu setzen. Unter dem Titel "Der Personalmangel in der Kindertagesbetreuung als Chance, die Qualifizierungsfrage radikaler zu stellen" habe ich in einer AGJ-Veröffentlichung einen Artikel veröffentlicht, der nach anfänglich irrtierten Reaktionen nun bei "erzieherin.de" und dem "nifbe" als online-version verfügbar ist. Ich würde mich über Reaktionen freuen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Zukunft ist offen, deshalb ist Optimismus Pflicht!

R.K.Popper

Wir nennen dieses Altersgruppe "Schulkinder" und mich ärgert diese Reduzierung, weil wir damit nicht annähernd die Entwicklungsthemen dieser Kinder erfassen und nicht begreifen, was ihr Leben darüber hinaus ausmacht. Die Konzentration auf das Thema Schule bei der Befassung mit diesen Kindern ist auch deshalb so armselig, weil auch der Blick der Schule auf das Leben dieser Kinder so reduziert ist. Wo zeigt sich das entlarvender als bei der "Ganztagsschule", deren "ganzer Tag" nach KMK-Definition 7 Stunden an 3 Wochentagen umfasst, deren "ganzes Jahr " die Diskrepanz zwischen 75 Ferientagen und 20-30 Urlaubstagen der Eltern einfach vergisst und deren Nachmittagsangebot in erster Linie eine Verlängerung des Unterrichts in den Nachmittag darstellt.

Von dieser Kritik nehme ich die vielleicht 100 ganztagsschulischen Leuchttürme sehr gerne aus. Leider reicht deren Strahlkraft nicht, andere Schulen wesentlich zu verändern.

Es gäbe aus meiner Sicht zwei sehr einfache Kriterien für die Qualität von Ganztagsschulen:

1. Die Lehrkräfte essen gemeinsam mit ihren Kindern zu Mittag.

2. Die Lehrkräfte sind auch nach ihrem Unterricht am Nachmittag in der Schule.

 

Wo ist das Realität an unseren Ganztagsschulen?

 

Ein Link zur Kita-Debatte BB u.a. mit einem Beitrag von Lothar Krappmann.

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