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Die Zukunft ist nicht die Gegenwart in XXL

Es gibt eine Reihe guter Gründe darüber nachzudenken, auf welchen Wegen der Platzausbau für Kleinkinder erfolgen kann – und dabei nicht von den vorhandenen Angebotsformen (Kindertagesstätte bzw. Kita und Tagespflege) auszugehen, sondern von den Bedarfen der Kinder und der Familien. Vollzieht man diesen Wechsel der Blickrichtung,

Die großen Kinder

Hat die Kinder- und Jugendhilfe die großen Kinder an die Ganztagsschule verkauft? Als Altersgruppe ist sie quantitativ so umfangreich wie die kleinen und kleinsten Kinder; auch hier stehen wichtige Entwicklungs- und Bildungsaufgaben an, die nicht darin aufgehen, Schulkind zu sein; für die Frage der Vereinbarkeit von Familie

Übergang von der Kita zur Schule

Ich möchte, weil das Thema wieder mal aktuell wird, auf ein Interview in TPS 3/2010 zum Thema “Übergang von der Kita zur Schule” zurückkommen. Nach meiner Auffassung stelle wir oftmals die Frage der Kooperationsbeziehungen zwischen Lehrkräften und ErzieherInnen und zwischen den Institutionen zu sehr in

Theorie und Praxis – die unbegriffenen Begriffe!

ErzieherInnen meinen damit zumeist, das Auseinanderklaffen von Ansprüchen/Zielen und den realen Umsetzungsmöglichkeiten. Sie verstehen “Theorie” als die Erwartung von Wissenschaftlern oder Vorgesetzten … oder auch die Konzepte in Lehrbüchern oder Bildungsplänen. “Praxis” ist dagegen etwas ganz anderes; die Wirklichkeit, die nach anderen Gesetzmäßigkeiten funktioniert und

Korrektur … oder besser Ergänzung

Im Dialog mit Bernhard Eibeck (s. Link) und in Diskussionen mit ErzieherInnen ist mir die Sorge deutlicher geworden, dass der ErzieherInnenberuf wieder in den Bereich vorprofessioneller Mütterlichkeit abgedrängt wird. Eine berechtigte Sorge, wie ich finde! Liegt aber nicht vielleicht in der offensiven und positiven Bestimmung der

Gedankensplitter zur Ausbildungsfrage

Im Moment beschäftigen mich stark Fragen der Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte. Ich versuche, dieser zuweilen kurzschlüssigen und oft nur Bekanntes-wiederkauenden Debatte ein paar nachdenkliche und zuweilen radikale Impulse entgegen zu setzen. Viele Veröffentlichungen in Schrift und Rede scheinen mir vorrangig von Statusfragen getrieben zu sein; und